Freitag, 22. August 2008
Für meine Mama!
Donnerstag, 21. August 2008
Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose...














Sonntag, 10. August 2008
Ein paar Details aus dem GRUENZEUX-Garten...

Besonders gerne und oft pflanze ich Sempervivum! Der Name stammt aus dem Lateinischen und bedeutet "immer lebend" - was schon erahnen lässt, wie gut sich die Pflanze auch unter schwierigen Bedingungen behaupten kann. Und in der Tat: Dach- oder Hauswurz, so der deutsche Name, benötigen wenig Wasser, kaum Nährstoffe und wenig Substrat. Nur durchlässig sollte letzteres sein, denn Staunässe mögen die ansonsten sehr winterharten Stauden überhaupt nicht.
Diese "Damenpfanne" stammt aus den 20er Jahren - den Hauswurzen scheint ein wenig Nostalgie gut zu gefallen.
Einen Platz an der Sonne dankt Sempervivum mit herrlichen Farben: Neben den frisch-günen Sorten gibt es warm wirkende rote (bis fast schwarze), gelbe, orange, braune sowie kühl wirkende blaue, lilane, rosane und graue Sorten. Auch wechseln die Rosetten im Laufe des Jahres ihr Aussehen, so dass das Beobachten der Pflanzen immer wieder neue Facetten aufzeigt. Aber Vorsicht: Gerade das macht Sempervivum so verführerisch und endet nicht selten in einer ausgeprägten und kaum zu kurierenden Sammelleidenschaft!
Ähnlich gut wie die "Immerlebenden" eignen sich verschiedene Sedumarten ("Mauerpfeffer") für die Bepflanzug von Schalen, Töpfen & Co. Oben ein Ausschnitt aus einem Steintrog: In der Mitte verschiedene Dachwurze, links oben das blaugraue Sedum reflexum, darunter Sedum spurium. Jeweils über und unter den Hauswurzen Sedum pachyclados, rechts unten im Bild schließlich noch das zierliche Sedum oreganum.


...für eine überhängende Bepflanzung, wie bei diesem alten Salztopf.
Bei diesem Tisch aus Lärche habe ich das Restholz von Terrasse und Sichtschutz verarbeitet. In der Mitte haben sich dann doch tatsächlich ein paar Dachwurze eingeschlichen...
Tja, wo gehobelt wird, fallen Späne ;-).

...und der bepflanzte Schuh! In diesem Fall ist es der Arbeitsschuh, der mich durch die komplette Phase des Haus- und Gartenbaus begleitet hat. Wer sich so verdient gemacht hat, gehört einfach nicht in den Restmüll!
Selbst auf kleinstem Raum sind die Hauswurze ganz groß: Hier ein Spinnweb-Hauswurz ein Jahr nach der Bepflanzung.
Zum Schluss noch ein Bild der Dachwurz-Leiter. Hier stehen einzelne Namenssorten - von denen es übrigens mehr als 3.000 gibt. Im GRUENZEUX-Garten siedeln derzeit rund 180 Sorten. Einige davon und mehr zum Thema Sempervivum werde ich euch immer wieder mal vorstellen. Für diejenigen, die jetzt schon mehr über die Dachwurze erfahren wollen, sei das Sempervivum-Forum empfohlen: Ein wirklich netter "Haufen" von "Positiv-Verrückten", die sich dem Sempervivum-Virus schon lange nicht mehr entziehen können. Hier gibts jede Menge Infos, viele Tipps, tolle Bilder und wie gesagt: Nette Menschen!
Dienstag, 5. August 2008
Ein spannender Moment...

Mit circa 15 qm Wasserfläche ist er als Naturteich angelegt, lediglich für wenige Stunden am Tag wird das Wasser über einen Bachlauf umgewälzt. Der Folienteich ist an seiner tiefsten Stelle circa einen Meter tief, hier sitzen auch zwei Seerosen. Das Substrat im Teich ist komplett ohne Pflanzerde, also nur Sand und Kies (lediglich in den beiden Seerosentöpfen gabs eine kleine Lehmzugabe). Dadurch wachsen die Pflanzen in den ersten Jahren deutlich spärlicher, man hat aber auch weniger mit Algen zu tun. So der Plan. Leider haben nicht alle Algen den auch wirklich mitbekommen. Aber insgesamt hielt sich das bislang ganz gut die Waage. Ziel ist es, das Wasser ohne zusätzliche Filterung allein über die Wurzeln der Pflanzen (und über die Schwimmpflanzen) zu filtern. Also ein stabiles System ohne zusätzliche technische Hilfe... Schau'n wir mal, ich halte euch auf dem Laufenden...
Hier fällt das Wasser vom Bachlauf über eine Edelstahlplatte zur Sauerstoffanreicherung in den Teich. Die Platte habe ich mir von einem Metallbauer anfertigen lassen, eingebaut habe ich sie mit wasserfestem Beton. Verlassen wir den Teich und werfen von hier aus einen ersten Blick in den hinteren Teil des Gartens ...
In der Mitte steht die Feuerschale in Rost-Optik, ich stelle mal bei Gelegenheit ein Bild mit lodernen Flammen ein.
Und hier der seitliche Bereich am Haus: Im Vordergrund ein Teil der Trockenmauern aus hellem Sandstein, dann ein Hochbeet aus Lärchenholz für Tomate, Zucchini & co.; dahinter ein Bergkirsche-Hochstamm (Prunus sargentii) mit unterpflanzter Rose "Ännchen von Tharau". Leider ist die Zierkirsche zu langsam für den dicht gefüllt, weiß blühenden Rambler... Im Hintergrund wächst schräg zum Haus eine gelb blühende Heckenkirsche (Lonicera), am Haus selber klettern eine Glyzinie (Blauregen) und die Ramblerrose Bobby James an Stahlseilen in die Höhe.



